Bei den Volksbanken herrscht Chaos
Die Süddeutsche Zeitung berichtet darüber, dass die genossenschaftliche Bankengruppe zuletzt durch mehrere Rettungsfälle erschüttert wurde. In den vergangenen zwei Jahren haben es gleich fünf Volksbanken geschafft, in teils aberwitzige Skandale abzugleiten. Um die Banken zu retten, musste der genossenschaftliche Verbund schließlich Risiken von rund 1,3 Milliarden Euro aus dem gemeinsamen Sicherungstopf abschirmen. Strengere Regeln sollen nun verhindern, dass daraus ein Systemrisiko wird.
Laut Oliver Mihm, Chef von Investors Marketing, haben viele der Banken in der Niedrigzinsphase nach anderen Einnahmequellen gesucht. „Der berechtigte Wille zur Eigenständigkeit eines Instituts ist aus Sicht der Eigentümer und des Vorstands der Bank nachvollziehbar“, sagt er. „Gleichwohl muss man sich der Realität stellen, dass gerade kleineren Instituten bei permanent steigenden Anforderungen der Regulierung die Kosten davonlaufen.“



























































